"Beerdrinkers goes Schwirzheim", oder "Flying Beerdrinkers", oder

"Stell Besen rein" oder "Tour Altes Haus" oder "Tour Daaanke schööön"

Wie auch immer:

Nach 4 Jahren haben wir es endlich mal wieder geschafft eine Mannschaftstour auf die Beine zu stellen und,

was soll ich sagen, -mit doch eher geringem Aufwand haben wir es weitestgehend geschafft alle Beteiligten am Sonntagmittag mehr

oder weniger glücklich und kaputt nach Hause zu schicken. Es fing eigentlich an wie es zu erwarten war:

Im Vorfeld wurden geeignete Fahrgemeinschaften gebildet, dies erwies sich schon als erste Hürde.

In den Wochen vor der Tour wurde aufgrund fehlender Ligaspiele und dadurch verbundene

Mannschaftszusammenkünfte versäumt abzusprechen wer mit wem wann und von wo in die Ferne Eifel

ausschwärmen würde. Somit wurde ich auf den Plan gerufen und es wurden, ich möchte sagen,

perfekte Gruppen gebildet. (Dreamteam im roten Toyota Corolla inklusive!!!)

So kam es dann, dass die ersten Teilnehmer bereits am Freitag zur Mittagszeit an unserem Chateau in

der wunderschönen Vulkaneifel eintrafen. Das Domizil erfüllte ganz genau unsere Erwartungen und Ansprüchen:

spartanische Einrichtung in Eiche rustikal, Betten wie Hängematten, sanitäre Einrichtungen die den Namen

nur bedingt verdienen, Inventar in eher mangelhaftem Zustand.

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So nun aber genug gemeckert, es gibt nämlich auch sehr viel Gutes zu berichten:

Platz für bestimmt 25-30 Personen, großzugige Anzahl an Schlafplätzen, vollständig eingerichtete Küche,

incl. Spülmaschine, und eine kuschelige Sofaecke mit viel Platz zum schmusen und wohlfühlen.

(ich glaube der Tante war das Sofa am Hintern festgewachsen, zumindest war sie Dauergast an diesem Ort der Erholung,

Entspannung und des Frohsinns!!?)O.k., gegen 18Uhr sind nun alle Teilnehmer eingetroffen,

die Zimmer sind verteilt, die Mannschaft harrt der Dinge die da kommen. Was kommt denn schon: na klar,

erst mal schütten wir uns alle 1-10 Bier in die hohle Birne bis uns plötzlich auffällt das wir ja Hunger haben.

Grill anmachen (Danke Micha), das ganze andere Zeug wie Soßen, Salate, Brot usw.

haben wir natürlich stilgerecht zu einem Buffet-ähnlichen Arrangement zusammengestellt so das keine Wünsche offen bleiben.

Das Essen ist lecker und reichlich (zumindest hat keiner gekotzt), und die Bande zeigt sich zufrieden und satt

um den weiteren Aufgaben entgegenzutreten, denn der Tag ist ja noch lang und unser Drang nach Aktivität und Action ist ungebrochen.

Nächster Programmpunkt: Lets play Holdem!!!

Wir bilden 2 Tische mit je 6 Personen und nach einem bisschen Hickhack und Anlernen der Frischlinge geht's los. (Startgeld: 10€)

Tisch 1 ist gespickt mit hochkarätiger Prominenz die keine spielerischen Varianten auslassen sollte:

Basti, Blackie, Rainer, Micha, ???, ???

Tisch 2 ist ebenfalls phantastisch besetzt:

Ralli, "die Acht", Ölmann, Ute, Pitter und Paule.

-

An sich keine besonderen Vorkommnisse außer die Kleinigkeit, dass Pitter der blutige Anfänger,

unsere Tisch gewinnt und mit sage und schreibe 28€ Gewinn den Tisch und das Spiel gewinnt.

Wir lassen uns aber natürlich nicht entmutigen und spielen noch ein, zwei oder drei Tische um am Ende des Tages

festzustellen, dass das doch sowieso alles nur Glück ist (wie sonst hätte Pitter gewinnen sollen???)

Was soll's, wir spielen noch ein bisschen weiter bis plötzlich unser Blackie auf die

phantastische Idee kommt die Schwerkraft überlisten zu wollen!

Nun muss Pitter für den Sieg bezahlen: Uns Blackie macht sich auf ins Reich der Vögel aufzubrechen

und versucht mit einem gezielten Sprung das Fenster der Wohn-Kuschel-Landschaft zu erreichen

und somit das Tor zur Freiheit zu erlangen. . .

Aber was passiert: er stürzt auf halbem Wege ab und fällt unerwartet und völlig unvorbereitet

auf den noch vom Holdem-Sieger-Träumenden Pitter. Ein kurzer Schrei, ein bisschen Jammern, egal der nächste bitte!!!!

Nun machen sich alle die Rang und Namen haben auf den Weg und wollen es unserem Blackie gleichtun.

Dies leider mit nur mäßigem Erfolg:

-Unser Pitter ist vorgewarnt und hat eine gewisse Schutzhaltung eingenommen!

- Pitter wird lediglich verletzt und nicht getötet!

-Das Eiche-Rustikal-Sofa bricht bei der nächsten Landung in sich zusammen!

(Egal, Dirk repariert mit dem Geschick eines letztplatzierten bei den Talentlosen-Meisterschaften)

-Rainer bricht mit Lach-Flash zusammen und hat wieder einen Grund früher Heia zu müssen!

-Paule fliegt wie ein Albatros, jedoch ohne jeden materiellen Vorteil und

-Bobi und Tandu ergötzen sich der fliegenden Männerhorde

Wie auch immer:

Der Tag endet stilvoll und gegen 3.00Uhr sind auch die letzten inne Koje und schlafen und schlafen und schlafen!!!

Wir schreiben Samstag den 13.September 2008; 7.00Uhr MESZ


Die Ersten stehen auf und beginnen den Unrat des Vorabends zu beseitigen und den scheinbaren Kriegsschauplatz

von den Spuren des Vorabends zu befreien. So kommt es, dass wir mit annähernd geschlossener Mann-

und Frauschaft um ca. 9.00Uhr gemeinsam ein famoses Frühstück mit allem was die Fett- und Trinkerleber liebt genießen dürfen.

Es gibt natürlich leckerste Eifeler Backwaren und Beerdrinkers- traditionellen Frühstücksstuten,

kombiniert mit allem was ein Kühlschrank im Supermarkt zu bieten hat. Lecker Butter, leckerste Leberwurst,

Lachs aus dem schönen Norwegen und zu allem Überfluss haben wir noch Rührei vom Feinsten und von sehr glücklichen Hühnern

(Das konnte ich eindeutig schmecken).

in dem Eierbecher war Kabänes!!!!!!!! und in dem Strahlenschutzhut der Paule!!

und in Blackies Kännchen war Bier / also alles wie immer , völlig normale Leute!!

So kommt es, dass wir uns 11Uhr nähern, dem Zeitpunkt wo eigentlich eine klitzefutzipipikleine

Planwagenfahrt geplant war und auf dem Plan stand. Je mehr wir uns diesem Zeitpunkt nähern,

umso weniger Lust scheint die Truppe auf diese Aktivität zu haben. Wir schreiben mittlerweile viertel vor elf und

es scheint der Alkohol und das schlechte Wetter (es schüttet und es ist sehr doofes kalt draußen)

haben die Truppe gelähmt: Zu diesem Zeitpunkt erklären sich gerade mal 5-6 People bereit die Fahrt anzutreten.

Wir machen uns fertig, Herbie ist mittlerweile ebenfalls zu uns gestoßen, und harren der Dinge de da kommen.

Nun kommt der Trecker mit Michel meinem Arbeitskollegen incl. Planwagen um die Ecke geschossen, bzw. getuckert.

Lanz Bulldog BJ 1956 , wenn dann mit Stil!!!

Es scheint ein großer Ruck durch die Truppe zu gehen, plötzlich sind alle, aber auch volle Pulle alle,

hellwach und höchst angenehm von dem wunderschönen Gefährt angetan und ich Glaube, angenehm überrascht.

So kommt es, dass wir alle, außer Bobi, Micha und FunThomas uns aufmachen um die Eifel zu erkunden und lieben zu lernen.

Wir juckeln ein bisschen durch die viele Gegend und Michel führt uns nach Hillesheim,

dem Dorf wo an diesem Wochenende der Baum brennt.

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(Nanu wie kommt den da diese gelbe Flüßigkeit in unseren Briefkasten??? )

So landen wir auf dem Megaevent "Oldtimertreffen mit Oldtimerzubehörfloh- und Trödelmarkt" nebst Großkirmes.

Hier halten wir uns ein Stündchen auf, als erwähnenswerteste Aktion ist eigentlich das gekaufte

Lebkuchenherz von Basti für Ute (oder umgekehrt)

zu nennen, trotzdem war's ganz schön da. . . Also machen wir uns auf den Rückweg, es regnet immer noch,

das mitgenommene Bier fängt an zu schmecken (zumindest sind die Nägel raus) und wir werden wacher und wacher und wacher.

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Besenrein verlassen!! OK ICH STELL NEN BESEN REIN!!!!!!

So kommt es, dass wir um etwa 14Uhr wieder den Heimathafen anfahren und mit großem Halali den Michel wieder nach Hause schicken,

-Daaaaaaaaanke schöööööööön!!!

Wir sind Paxi und Fixi und belohnen uns erst mal mit nem Bierchen und ruhen uns von den Strapazen teilweise

soweit aus, dass es tatsächlich einige Wagen ins Bettchen zu gehen (keine Ahnung wer, ich glaube das Kai war aber dabei)

Die Anderen beginnen sich zu formieren und es kommt dazu, dass der eine Teil der Herrlichkeit beginnt

zu Poker zu spielen und zu trinken, der andere Teil unser Gefährten beginnt sinnlos zu trinken ohne zu spielen.

Freunde: was ist besser, bewertet es selber. . . Gegen 17.00Uhr kommen nun auch Schlafmützen aus den Löchern

und Grillmeister Pitter schreitet zur Tat!!! Wir dümpeln so dahin, haben Durst, werden hungriger und hungriger,

und fragen uns um halb sieben was unser Essen denn so macht. Wir stellen fest, dass mittlerweile unser amtierender

BdJ'07 das Heft, bzw. die Grillzange, in die Hand genommen hat und den hochmotivierten, aber leider gänzlich überforderten,

Herrn E. aus BN-Kess., abgelöst hat. Herr E. hat es geschafft am Grill fast zu erfrieren und aufgrund einer Fehleinschätzung

(hat jemand Hunger) lediglich drei Stücke Grillgut auf den Grill zu platzieren.


Pitter:
1.: Klo's gibt es in jedem Haushalt


2.: 18 Beerdrinkers haben nach einem schweren Tag in der Eifel immer Hunger und wollen sich

nicht 3 Würstchen teilen


3.: Ohne Dich wäre es doppelt schön, aber auch halb so heiter, gewesen!!!

Weiter im Text:
Wir bekommen dank Kai unser wohlverdientes Abendmahl und erfreuen uns des weiteren an einer ungewollten,

aber trotzdem irgendwie doch komischen, Stunt- (nicht zu verwechseln mit Slip)-Einlage von Rainer.

Beim Fasstausch plumpst die Kohlensäureflasche von der Küchenablage auf die Präsis Haupt, Präsi Aua, Präsi Beule.

Viel schlimmer: Kohlensäure undicht, -ach Du Scheiße!! Mit einem gekonnten Griff und mit blanker Muskelkraft

bringe ich das Ding wieder in Ordnung und die Alkoholversorgung ist gesichert.

Des weiteren wird ein wenig Backgammon gespielt, geschwaat, ge-rhaberbert, gezankt,

Quintette gespielt, geschmollt und Kollege Prinzip begeht auch eine weitere gute Tat bei der Tour und fährt nach Hause.

So schreitet der Abend ohne große Aufreger oder Highlights weiter voran und wir vernichten alles was wir

noch in uns reingeschüttet oder reingestopft bekommen.

Der Abend geht soweit recht ruhig zu Ende und was nach 1.00Uhr vorgefallen ist kann ich leider nicht mehr kommentieren

da ich mich in mein Bettchen aufmachte um den armen Ölmann die ganze Nacht in einen Nebel von

Schweiß, Alkohol, Mundgeruch und Blähungen zu hüllen. Er hat sich jedenfalls am nächsten morgen bei mir bedankt, -glaube ich!

Sonntag, 14.September 2008 n. Christi

Wir stehen auf, frühstücken, bringen die Bude in Ordnung (soweit möglich, nötig, und machbar),

die restlichen Lebensmittel (etwa 3 Einkaufswagen voll) werden gerecht unter den noch da gebliebenen verteilt

(Antonio und FunThomas sind auch schon am Samstag abgereist) und so reisen wir gegen 12Uhr ab.

Daaanke schööön, auf Wiedersehen, Servus, Gruazi , Arividerci und

Jrooß

Daaaaaaaaaaaaaaaanke SCHÖÖÖÖÖÖÖÖN

an Herrn Peter Heinz Paulzen

und Tschüss